Portrait einer Künstlerin

Die zierliche Person mit den großen, dunkelbraunen Augen, mit denen sie einem manchmal bis in die Tiefen der Seele zu schauen scheint – seit einer Dekade ist das Allroundtalent nicht mehr wegzudenken aus dem kleinen Kreis echter deutscher Künstler.

Zeilen voller Gefühl, in denen sich jeder irgendwo wiederfindet, Zeilen, die schon auf dem Papier klingen, schubladenlos gute Musik mit Einflüssen aus unterschiedlichsten Stilrichtungen und doch verbunden durch eine gemeinsame Handschrift – die der Texterin Ellen Grey und ihres Komponisten und Produzenten Michael Brinker.

So schafft Ellen eine Authentizität, wie sie nur entsteht, wenn Künstler ihre Titel selbst schreiben. In einem ständigen Spagat zwischen Anspruch und Unterhaltung entstanden neben Gassenhauern so auch viele wunderschöne, zeitlose Balladen, die immer wieder unter die Haut gehen.

Dabei begann alles genau so, wie es immer beginnt:
In ihrer Heimatstadt Essen, im Herzen des Ruhrgebiets, hatte Ellen schon als kleines Mädchen nur den einen großen Wunsch – sie wollte Sängerin werden.
Ihre ersten Auftritte fanden in Diskotheken, auf Vereinsfeiern und Hochzeiten statt, später trat sie mit verschiedenen Bands auf und schließlich führte ihr Weg sie in die Tonstudios Nordrhein-Westfalens als Backround – Sängerin.
Dort lernte sie viele Musiker und Produzenten kennen und wurde in die wildesten Soloprojekte einbezogen.

Nach einigen Jahren traf sie wieder auf einen ihrer Jugendfreunde, den Musiker und Produzenten Michael Brinker, und nach anfänglichen, gemeinsamen Ausflügen in die englische Popmusik entschieden sich die beiden dazu, ihre Songs in deutscher Sprache zu veröffentlichen.

Bis heute dreht sich so das große Karussell zwischen Aufnahmen, Konzerten, Presse, Rundfunk und Fernsehen, hin und wieder garniert mit Kreuzfahrten in exotische Länder.

Bei letzteren glänzt sie nicht nur mit ihrer ausdrucksstarken Stimme, sondern auch als Moderatorin.

Ansonsten wohnt und arbeitet sie in einem Landhaus zwischen Bremerhaven und Cuxhaven, feiert gerne mit guten Freunden, legt Tarot oder pflanzt und züchtet Blumen mit dem grünen Daumen, macht eben all die Dinge, die Frauen ganz allgemein so tun.

Nach allen Höhen und Tiefen des Künstlerdaseins und etlichen Veröffentlichungen im In- und Ausland ist die sympathische Vegetarierin so natürlich geblieben, wie sie immer war, und etwas Wichtiges hat sie bis heute nicht verlernt – dem Leben zu danken.

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